Planungs- und Bauzeitverlängerung – Vergütung, Entschädigung, Vertragsanpassung

Termin

Mittwoch, 20. März 2024, 9.00 bis 16.30 Uhr

Unterrichtseinheiten: 8

Ort

Architektenkammer Berlin, Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Projektleitende und Führungskräfte mit wirtschaftlicher Ergebnisverantwortung ist aber auch interessant für Geschäftsführende oder Büroinhaberinnen und Büroinhaber.

Diese Fortbildung ist für Absolventinnen und Absolventen als Eintragungsvoraussetzung gemäß §14 Fortbildungs- und Praktikumsordnung AKB geeignet (Themengebiet: Privates Baurecht).

Lernziel

Die Teilnehmenden lernen den richtigen Umgang mit Planungs- und Bauzeitverlängerungen – beginnend von der Vertragsgestaltung bis hin zur Darlegung und Nachtragsverhandlung in der Projektbearbeitung.

Inhalt

Wenn Projekte länger dauern, ist Unmut auf allen Seiten meistens programmiert. Für Auftraggebende steigen die Kosten, Architektinnen und Architekten müssen für deutlich längere Zeiträume ihr Personal einsetzen. Nicht selten erleiden sie dann erhebliche wirtschaftliche Einbußen. Entsteht daraus auch noch Streit, womöglich bis zu juristischen Auseinandersetzungen, ist ein Projekterfolg und eine zufriedene Bauherrenschaft nur noch schwer zu erreichen. Hier gilt es, Vorsorge zu treffen und bereits bei Vertragsabschluss Grundlagen für eine Vergütung bei Projekt- und Bauzeitverlängerungen zu schaffen. Im nächsten Schritt können berechtigte Ansprüche prüfbar und plausibel dargelegt sowie erfolgreich und mit der Akzeptanz beider Seiten verhandelt werden. Doch selbst, wenn keine vertragliche Regelung besteht, gibt es Lösungsansätze und Praxisbeispiele, wie begründete Honorarmehrforderungen erfolgreich durchgesetzt werden können.

Das Seminar vermittelt die hierfür notwendigen Kompetenzen anhand von Fallbeispielen aus dem Alltag eines Architekturbüros und einer Rechtsanwaltskanzlei praxisbezogen und kompakt.

Inhalte:
- Planungs- und Bauzeitverlängerungen vertraglich richtig berücksichtigen
- Ansprüche auf Mehrhonorare plausibel und prüfbar darlegen
- Honorarforderungen erfolgreich verhandeln und durchsetzen
- Strategien, um Auftraggebende auch ohne vertragliche Regelung von Vergütungsansprüchen zu überzeugen

Referentinnen und Referenten

Dr. Fabian Klein, Rechtsanwalt, Counsel, Raue, Berlin, und Dr.-Ing. Lucas Tibes, Wirtschaftsingenieur und Geschäftsführer DGI Bauwerk Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin

Gebühr

Mitglieder
135,00 Euro
Absolventinnen und Absolventen
135,00 Euro
Gäste
270,00 Euro